OJTECH — OUJI Industrial Technology
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CNC-Drehen · Mehrprozesse

Koaxialität beim Aufkohlen und Wälzstoßen von 20MnCr5 beherrschen

Eine Zeichnung für 20MnCr5 kombinierte eine Oberflächenhärte von HRC 58–62 mit einer Koaxialitätsanforderung von 0,02 mm. Beide Anforderungen mussten gemeinsam unter Berücksichtigung des Verzugs beim Aufkohlen geplant werden.

Von Tom Yi, Projektunterstützung | Kundenspezifische Zerspanung und technische Koordination

Technische Überprüfung durch Cassie Wu, Technischer Direktor

Veröffentlicht

Aufgearbeitete 20MnCr5-Komponente mit präzisen inneren und äußeren Zahnradmerkmalen

Auf einen Blick

Werkstoff
20MnCr5 Legierungsstahl
Anforderung an die Oberflächenhärte
HRC 58–62
Anforderung der Einsatzhärtetiefe
0,4–0,6 mm
Konzentrizitätsanforderung
0,02 mm
Zahnradelemente Positionsanforderung
0,05 mm
Haben Sie ein ähnliches Teil? Senden Sie Ihre Zeichnung
Auszug aus der Bearbeitungszeichnung, der das geschnittene Wellenprofil, Rundlauf- und Positions-GD&T-Bezeichnungen sowie Einsatzhärtungshinweise für das 20MnCr5-Pinion zeigt

Aus der Fertigungszeichnung

Die Anforderung, in den eigenen Notizen des Ingenieurs

Ein Auszug aus der Fertigungszeichnung zeigt das Schnittprofil, die Koaxialitätsangabe ⌀0,02 an der innenverzahnten Bohrung, die Positionsangabe ⌀0,05 zwischen Außen- und Innenverzahnung sowie den Hinweis zur Einsatzhärtung, der die Prozessplanung bestimmte. Zeichnungsnummer, Kundenanwendung und personenbezogene Kennungen wurden entfernt.

01

Die Herausforderung

Das Bauteil erforderte nach dem Aufkohlen eine Oberflächenhärte von HRC 58–62 bei einer Einsatzhärtetiefe von 0,4–0,6 mm. Gleichzeitig waren 0,02 mm Koaxialität und eine Positionstoleranz von 0,05 mm zwischen Außen- und Innenverzahnung einzuhalten. Aufkohlen und Abschrecken verursachen bereits genügend Verzug, um diese Koaxialität zu gefährden; Wärmebehandlung und Geometrie mussten daher gemeinsam ausgelegt und nicht als getrennte Schritte behandelt werden.

02

Ansatz von OUJI

OUJI verband Aufkohlen, Wälzstoßen und CNC-Drehen zu einer kontrollierten Prozessfolge, statt die Verfahren unabhängig voneinander auszuführen. Die Bearbeitung wurde in Stufen aufgeteilt, um den kumulierten Wärmebehandlungsverzug zu begrenzen. Nach der Wärmebehandlung blieb ein Fertigbearbeitungsaufmaß erhalten, um die Koaxialität wiederherzustellen und die Lagebeziehung der Verzahnungsmerkmale zeichnungsgerecht zu korrigieren.

03

Das Ergebnis

OUJIs Produktionsbestätigungsberichte besagen, dass die angegebenen Anforderungen erfüllt wurden. Der öffentliche Beweisdatensatz enthält jedoch die geschwärzte Zeichnung und nicht die endgültigen Härte-, Randschicht- und Maßprüfberichte. Diese Seite präsentiert daher die Werte als Projektanforderungen und den gestuften Ablauf als die dokumentierte ingenieurtechnische Antwort; sie behandelt die Zeichnung nicht allein als unabhängigen Nachweis des Endzustands. Ergebnisse.

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